Zu den Verkaufsbenachritigungen von Soforthören.de

Verfasst am 30.09.2005 um 21:45 Uhr

Sofort Hören Soforthören Soforthoeren HoerenSoforthoeren.de hat ja aus Nutzer- / Hörer- /Endkundenperspektive einige schwerwiegende Nachteile. Ich werfe mal als Stichpunkte Suchfunktionen, Design und User-Interface in den Raum. Das will ich hier aber gerade nicht kommentieren. Man kann hoffen, daß die seit Monaten angekündigten Verbesserungen auch durch die eingegangenen Kooperationen dies endlich beheben werden. Wie auch immer. Aus Verlagsperspetive hat Soforthören in jedem Fall hochgradig angenehme Funktionen. Vorbildlich und heraushebungswürdig finde ich z.B. die Verkaufsbenachritigungen. Als Verlag kann man ich ECHTZEIT via eMail eine solche Verkaufsbenachritigung bekommen, falls man dies möchte. Die sehen dann so aus:

Betreff: Verkaufsbenachrichtigung Bestellnummer: XXX
Datum: Fri, 30 Sep 2005 XX:25:54 +0200
Von: info@soforthoeren.de
Rückantwort: info@soforthoeren.de
An: XXX@XXX

Hallo XXX,
Sie haben soeben bei soforthoeren.de folgende Produkte verkauft

Bestellnummer: XXXX

Produkt Anzahl Einzelpreis Gesamtpreis
XXX 1 XX,XX EUR
- komplett 1 XX,XX EUR XX,XX EUR
Gesamt XX,XX EUR

Hinweis: Diese Verkaufsbenachrichtigung können Sie im Verlagsinterface unter Ihr Account konfigurieren.

Das ist mal eine adäquate Nutzung der Möglichkeiten des Internets. Hier wird auch schnell der gravierende Unterschied zu den anderen Downloadportalen und insbesondere Audible sichtbar. Die halten den Verlag möglichst lange im unklaren darüber, wie viel verkauft wurde. Da fragt man sich doch echt warum? Das manche Transaktionen platzen, weil die Zahlungen der Kunden platzen das ist doch nichts schlimmes. Das verzeiht doch jeder Verlag. Ist doch klar, daß das nicht die Schuld des Download-Portals ist. Selbst wenn das Geld es viel später ausgezahlt wird, ist es doch für den Verlag nett zu wissen, wie viel man bekommt. Ich kann mich über all die anderen Hörbuch-Download-Portal nur wundern. Haben die Damen und Herren nicht in BWL aufgepasst. So geht man doch heutzutage nicht mit seinen Kooperationspartnern um. Naja. Die Zeit wird es zeigen. Meine Daumen drücke ich am ehesten für www.Soforthören.de!

Zu Jadeschwert und Pflaumblüte von Alison Fell

Verfasst am 30.09.2005 um 21:27 Uhr

Jadeschwert und Pflaumblüte von Alison FellIch lege jetzt gerade Jadeschwert und Pflaumblüte von Alison Fell zur Seite obwohl ich es nicht zu Ende gelesen habe. 162 von 282 Seiten sind bestritten aber ich kann und werde mich nicht zum Durchlesen durchrigen. Es ist einfach nicht spannend und fesselnd genug. Meine Bewertung ist 2 Sterne Der Untertitel des Buches ist “Erotische Paraventgeschichten für die Hofdame Onogoro” war ja eher aufmerksamkeitsfördernd aber die Umsetzung ist zumindest für mich nichts. Zwei Sachen wollte ich zu dem Buch festhalten. Die Idee ist eigentlich geckig. In eine Rahmenhandlung sind kurze erotische Schmankerl eingebunden. Es geht um die Dame Onogoro und die läßt sich von einem Stallburschen während ihrer Treffen mit ihrem offiziellen Geliebsten Geschichten ins Ohr flüstern. Die Wortwahl ist auch sehr blumig und ausschweifend, so wie ich es mit Asien verbinde. Auch die Arten, wie die Geschichten Enden sind typisch asiatisch nämlich seltenst ein Happy End und auch keine klare Aufteilung was Gut und was Böse ist und am Ende nicht selten eine geradezu grausame Wendung. Allerdings wie gesagt zu zäh. Zweitens gibt es eine recht umfangreiche Einleitung, die einen glauben machen soll, daß dies Buch tatsächlich historisch ist aber irgendwie mag ich das bei dem Inhalt kaum glauben. Falls mich irgendjemand hierzu aufklären könnte, ob das war ist oder sein könnte, wäre ich dankbar…

Zu Testcity

Verfasst am 29.09.2005 um 23:14 Uhr

TestcityTestcity ist ein Ur-Ur-altes kleines Projekt von mir und zwei Freunden. Das Ding hat gut schon 5 Jahre auf dem Buckel und wurde seit dem eigentlich auch nicht mehr upgedated. Leider ist es nie richtig abgehoben und konnte deswegen nicht verscherbelt werden. Hat aber einen Google Pagerank von 5 daher wäre es auch schade es abzuschalten. Mal schauen ob das Ding nochmal zu irgendwas taugen wird. In jedem Fall findet man dort kleine Multiple-Choice-Tests zu Themen wie Intelligenz-Tests, Tests für Männer, Tests für Frauen, Sport & Fitness, Liebe & Emotion, Beruf & Gehalt, Entertainment, Fun-Tests, Wissenstest, Psycho-Test und Schnelltest. Angesichts des Alters des Projekts finde ich das Design (daß Benny gemacht hat) immer noch sehr knuffig und cool. Viel Spaß beim Vorbeisurfen.

Zu im Hörbuch Blog eingebundenen Bildern

Verfasst am 29.09.2005 um 23:04 Uhr

Bilder BlogIch versuche immer fleißig die Bilder, die ich bei Postings in meinem Blog integriere runterzuladen, zurechtzuschneiden aufs Essentielle und dann auf meinen eigenen Server zu packen. Es geht mir nicht darum Querverweise a.k.a Hyperlinks zu vermeiden sondern ich würde mich sehr ärgern, wenn irgendwelche Webmaster irgendwas auf ihren Homepages verändern und dann die Bildverweise in meinem Blog entweder ander wären oder gar nicht mehr funktionieren werden. Wenn das irgendeinem Webmaster nicht passen sollte, möge er oder sie sich bei mir melden. :-)

Zu Invisible Monsters von Chuck Palahniuk

Verfasst am 29.09.2005 um 22:47 Uhr

Invisible Monsters von Chuck PalahniukHabe gerade Invisible Monsters von Chuck Palahniuk ausgelesen und bin TIEF beeidruckt! Ein Wahnsinnsbuch! Chuck Palahniuk ist der Autor der Buchvorlage zu Fight Club, dem recht berühmten Film. Meine fast unerschöpfliche Bücher-Auslieh-Quelle Jan hat mir freundlicherweise die faszinierenden Werke von Chuck Palahniuk angedreht. Dafür bin ich sehr dankbar! :-) Was dieser Chuck Palahniuk für eine Phantasie hat ist wirklich erschreckend. Ich frage mich immer wieder, was der gute Mann nachts träumt! Wahnsinn. Ach. Habe noch garnichts zu Invisible Monsters gesehen. Dafür gibt es von mir 5 Sterne. Es geht in der Hauptsache um ein Ex-Top-Model, daß sich bei einem Unfall komplett das Kiefer zerschossen hat und jetzt wie ein Monster aussieht. Das Buch ist alles andere als Linear geschrieben. Man muss sich wirklich hochgradig zusammenzureißen um die Handlung im Kopf zurechtzupuzeln. Hinzu kommt, daß die Hauptprotagonisten auch noch die Namen und Rollen über die Zeit hinweg wechseln. Kann das Buch von ganzem Herzen empfehlen! Einfach toll!

Leider gibt es noch keines der Werke von Chuck Palahniuk als Hörbuch! Sehr betrüblich! Nicht mal Fight Club. Die Hörbuchrechte liegen bei Random House und die rücken sie nicht raus sonder behalten sich vor, daß wenn dann irgendwann über Random House Audio zu machen. Bin gespannt ob das jemals passiert. So ein Konzern wie Bertelsmann bewegt sich ja nicht gerade agil und fix. Wenn ein kleinerer Hörbuchverlag die Rechte hätte würden die Sachen früher und wahrscheinlicher als Hörbücher auf dem Markt kommen… :-(

Zum Vortrag von Ralf Pispers vom Sounds of Seduction am 22.6.2004 im Rahmen einer Vorlesungsreihe der Universität Mainz

Verfasst am 29.09.2005 um 12:51 Uhr

Sounds of Seduction / Ralf PispersPersönliche Mitschrift in Stichpunktform:

  • Die vier Gründer von Sounds of Seduction sind alle „branchenfremd“ und haben vorher gemeinsam eine Internetfirma gehabt.
  • Ein Hörspiel ist ein gutes Medium für Erotik
  • Das erste Hörbuch ist entstanden mit einer Gruppe von 20 Frauen und so werden die anderen Folgen auch weiterentwickelt
  • Von der ersten Folge wurden über 10.000 Stück verkauft.
  • Die Badeherzen in der Verpackung sollten aufzeigen, dass man das Hörbuch z.B. in der Badewanne hören kann.
  • Just4Women Just 4 Women Woman Just4woman

  • Als neue „Beigabe“ beim Package der ersten drei Folgen eine Schlafmaske
  • Das Drehbuch wird exklusiv entwickelt
  • Dem Thema Erotik steht der Buchhandel kritisch gegenüber
  • Hörspielproduktionen sind viel teurer als Hörbuchproduktionen
  • Ziel: Etablierung einer Serie Erwachsenenbereich analog zu Serien für Kinder
  • Im Internetforum zur Serie sind über 1000 Frauen aktiv darüber am diskutieren, wie e weitergehen soll z.B. per Abstimmungen
  • Vertriebskanäle: Buchhandel (nicht der Top-Absatzbringer), viel über Online, Modekataloge, Beate Uhse Frauensexshop Mae Be

Zum Vortrag von Tom Erben vom DAV am 15.6.2004 im Rahmen einer Vorlesung an der Uni Mainz

Verfasst am 29.09.2005 um 11:33 Uhr

Der Audio Verlag Audioverlag Tom ErbenVortragsmitschrift in Stichpunkten

  • DAV positioniert sich als Hörbuchlabel der Rundfunkanstalten. Gesellschafter sind SWR, WDR und Aufbau Verlag. 1999 Gegründet mit 34 Titeln. Umsatz von 2,6 Mio € in 2004 angepeilt. P.A. 80 neue Titel. Produktionsvolumen 500.000 CDs p.a.
  • 2001: Feature über Nivea in Niveadose -> über 10.000 abgesetzt
  • 2002: DAV Poket als Low Price
  • Das Hörbuch ist ein weiteres Glied in der Verwertungskette
  • 50% der Produktionen des DAV entstehen in den Sendern. DAV sucht Synergien zwischen Sendern und dem Verlag. Der Sender hat eher einen Kulturauftrag, der Verlag sucht eher Bestseller.
  • Bestseller des DAV in 2003: Dalai Lama; in 2004: Sex and the City + Derrick
  • Change & Dilemma: Orientierung am Buchmarkt ist nicht gleich dem, was in den Sendern gemacht wird
  • 1998 waren Hörbücher 1,8 % des Buchmarkets, 2004 ca. 2.2%
  • Aufbau-Verlag kooperiert mit 3000 Buchhandlungen davon 1000 für Hörbücher
  • Kundenmotive: Kino im Kopf, Zu Hause vs. Unterwegs, Double your Time, Geniessen und entspannen, Wellness , Geschenkfähigkleit
  • Kaufentscheidung: Auslage im Buchhandel 51%, Buchvorlage 15%, Empfehlung 15%, Anzeige 11%, Rezension 8%
  • Kundenprofil: Milieu: Informationselite und Aufsteigermilieu, Kern 15-45 Jahre alt + Jünger als bei Büchern; Ca. 50% Männer; bei Büchern 75% Frauen; Höhere Einkommensklassen und Bildung;
  • Vertriebswege: Buchhandel, Tonträgerhandel (in letzter Zeit mehr, da Musikmarkt schlecht; Vertriebskooperationen mit Labels), Nebenmärkte, Online
  • Crossmarketing: mit Zeit gemeinsame Herausgabe mit Buch, Film & Fernsehen: Derrick, Industriekooperationen: Lancia oder Weihnachtsartikel gemeinsam mit Weihnachts-Hörbuch, Hörbuch und Musik: Freche Mädchen Reihen + Teenie Bands

Zum Vortrag von Rene Wagner von der hoerothek.de am 15.6.2004 im Rahmen einer Vorlesungsreihe in Mainz

Verfasst am 29.09.2005 um 11:25 Uhr

Hörothek, Hoerothek, Rene Wagner, René WagnerMeine Vortragsmitschrift in Stichpunkten

  • In 2001 hatte das Hörbuch einen Anteil von 0,5% am Buchmarkt
  • Gattungen: Lesung, Szenische Lesung (Mit Musikgeräuschen), Hörspiel (Film ohne Bild), Feature, Tondokument (O-Töne, Interviews, Nachrichtensendungen) - aber das ist nur seine Meinung und nicht allgemeingültig. Im Gegenteil! ;-)
  • Herr der Ringe: Produktionskosten 750.000 DM mit 130 Sprechern
  • Otherlands: Produktionskosten 1 Mio. € mit 120 Sprechern
  • Der erste Tonträger war ein Hörbuch (Phonograph)
  • Seit 1975 gab es „Books on tape“ einen Hörbuchvereih, der ca. 2003 augegeben hat
  • Buchformat als Verpackung teilweise schlecht, da Hörbuchregale nicht dafür angelegt sind
  • Der 1ste Teil von Just 4 Women wurde über 10.000 Mal verkauft
  • Teilweise werden Buch und Hörbuch im Bundle verkauft
  • Verlag „Onomato“ verkauft CDs auf Samtbett mit handgemachten Verpackung. Bestverkaufter Artikel 1200 Stück.
  • Manche Hörbucher haben ein Poster mit drin als Beilage
  • DVD Hörbücher können in 5.1. Surround Sound aufgenommen sein
  • Hörspiele sind immer gekürzt, z.B. bei Säulen der Erde ca 50%
  • Verhältnis CD:MC in Deutschland 80:20. In USA 50:50 –> Man versucht CDs zu überspringen und direkt zu MP3-CDs zu kommen
  • Qualitätskriterien: Geschwindigkeit, Aufnahmequalität, Angaben auf Cover und Rückseite, Genügend Tracks, Aufmachung und Ausgestaltung, Preis-Leistungs-Verhältnis, Auch für Anfänger geeignet?

Zu Hörbuch vs. Hörspiel vs. Feature vs. Lesung

Verfasst am 28.09.2005 um 18:13 Uhr

Bei Hörbüchern können drei Gattungen unterschieden werden: Lesung, Feature und Hörspiel. Hier eine Tabelle, die die Unterscheide aufzeigt.


Gattung
Differenzierungs- merkmal
Lesung Feature Hörspiel
Produktionskosten Relativ niedrig Relativ hoch Relativ hoch
Anzahl Sprecher 1 ≥ 1 > 1
Geräusche Kommen nicht zum Einsatz Kommen sehr wahrscheinlich zum Einsatz Kommen wahrscheinlich zum Einsatz
Inhalte Beliebig Eher Sachinhalte Eher fiktive Inhalte
Emotionalität (Abhängig vom Thema) Niedrig Hoch
Textkürzung in Bezug auf Originalvorlage Möglich, aber nicht nötig (Trifft nicht zu, da es meist keine Vorlagen gibt) Immer
Verbreitung im Hörbuchmarkt Sehr weit Sehr gering Mittel
Nutzung Hörbuch vs. Radio Nutzung größtenteils als Hörbuch Nutzung größtenteils durch Radio Nutzung größtenteils als Hörbuch
Präferenzen Wird eher von Älteren bevorzugt (Wurde nicht erhoben) Wird eher von Jüngeren bevorzugt

Ich habe für alle Punkte ausreichend Belege und Quellenangaben. Wen sowas interessiert, der möge mich kontaktieren. So klar und deutlich und explizit wie in dieser Tabelle habe ich die Fakten noch in keiner Arbeit zusammengetragen gesehen. Ein Kopieren und Nutzen in wissenschaftlichen Arbeiten wird also in jedem Fall auffallen… ;-)

Ob diese drei unterschiedlichen Hörbuchgattungen via CD, Download, Radio, Telefon oder auf anderen Wegen rezipiert werden ist wieder eine ganz andere Geschichte. Das eine ist der Inhalt und das andere der Kanal / das Medium auf dem es übertragen wird. Nicht verwechseln! Und wieder was anderes sind Hörbuchgenre aber zu diesen Themen ein andermal.

Zu “Vier Hörspiele / Geschichten mit schlimmstmöglicher Wendung” von Friedrich Dürrenmatt

Verfasst am 28.09.2005 um 15:06 Uhr


Hörspiel DürrenmattVier Hörspiele / Geschichten mit schlimmstmöglicher Wendung” von Friedrich Dürrenmatt
ist erschienen im Mai 2005 im Christoph Merian Verlag mit einem Umfang von 3 CD und einer Laufzeit von 3:25:53. ISBN: 3-85616-246-1. Preis: 29,- Euro.

Friedrich Dürrenmatt erlangte Weltruhm vor allem mit seinen Theaterstücken. Er arbeitete aber auch sehr häufig fürs Hörspiel, eine Form, die ihn faszinierte und die ihm die Möglichkeit gab, am dramatischen Handwerk zu feilen. Für die Hörspiele ‹Die Panne› erhielt er 1956 den «Hörspielpreis der Kriegsblinden», für ‹Abendstunde im Spätherbst› den renommierten «Prix Italia» 1958.

Folgende Hörspiele sind in dem Hörbuch enthalten:

  • Die Panne und eine kurze Rede des Autors
  • Herr Korbes empfängt oder Abendstunde im Spätherbst
  • Nächtliches Gespräch mit einem verachteten Menschen
  • Das Unternehmen Wega

Also insgesamt sind alle Hörspiele von höchster Qualität in der Produktion! Klar, denn das Schweizer Radio DSR hat die Sachen auch produziert und aus dem GEZ-Gebühren Pendant der Schweiz fianziert. Top! Kann das Hörbuch nur empfehlen: 5 Sterne Hat mir eine sehr kurzweilige Fahrt nach Bremen beschert; zumindest in der einen Richtung! Habe leider in der Zwischenzeit vergessen, welcher Titel zu welcher Geschichte gehört aber das absolute Hightlight ist eine “Rekursive Geschichte” :-) Es fängt an indem ein Mann erzählt wo er ist und damit hört es auch auf und das Hörspiel könnte wieder von vorne losgehen! Wahnsinn! Toll welch ausgefuchste Sachen sich Friedrich Dürrenmatt schon zu seiner Zeit ausgedacht hat. Bemerkenswert! Alle Achtung! :-)

Zum Orchester der Schatten in Darmstadt

Verfasst am 28.09.2005 um 14:44 Uhr

HörgesellschaftEin Hörbuchevent, der sich im terminlichen Dunstkreis der Buchmesse tummelt, ist der “Auftritt” des Orchester der Schatten am 22. Oktober im Stella in Darmstadt. Das ganze beginnt um 21 Uhr und kostet 5.- Euro. Präsentiert wird das Debüt-Hörstück “Der Ruf des Dämon”, das bald auch auf CD erhältlich sein wird. Ich habe mir gerade die Website angeschaut und die Hörproben angehört. Sieht alles sehr, sehr vielversprechend aus. Habe mir den Termin in meinen Kalender gesetzt und hoffe mir die Sache anhören zu können.

Das Orchester der Schatten lädt ein zu einer Reise in die Nacht, in die Welt der Meister des Grauens.

Das Orchester der Schatten präsentiert klassische Geschichten von Kultautoren wie H. P. Lovecraft und E.A. Poe, die mit ihren bizarren Welten des Grauens schon Generationen von Lesern begeistert haben.
Ohne vordergründige Effekte wird von Mythen, fremden Mächten oder einfach von dem Horror erzählt, der sich in der menschlichen Seele verbirgt. Begleitet werden die Erzählungen vom Orchester der Schatten, dessen Live-”Filmmusik” komponierte Scores, Klangeffekte und improvisierte Elemente vereint.

Es wird erzählt von dunklen Mythen und fremden Mächten, sowie von Helden, deren scheinbar behütetes Leben sich stets an der Schwelle zum Wahnsinn befindet. Dekadente Grabräuber ziehen den Fluch einer Bestie auf sich, ein sehr alter Mann verspürt einen unnatürlichen Appetit auf Fleisch, und ein weiterer Protagonist verfällt immer mehr seinen mörderischen Wahnvorstellungen. Seien Sie gefasst auf Böses und Abscheuliches.

Simon Jäger, bekannt als die deutsche Stimme von Matt Damon, Heath Ledger und Jet Li, liest Geschichten von den Kultautoren H.P. Lovecraft und E.A. Poe, live begleitet von dem Orchester der Schatten. Mit einer Musik zwischen Geräuschhaftem, Improvisation und klassischer Filmmusik erzeugt das ‚Orchester’ einen Soundtrack für das Kino im Kopf und lässt die Geschehnisse lebendiger werden, als manch einem lieb sein wird.

Sprecher & Produzenten:

Simon Jäger
* 19. 3. 1972; ab 1980 TV-Auftritte (u.a. Schwarzwaldklinik, Löwenzahn, Ein Heim für Tiere); Erste Synchronhauptrolle 1984 als Grisu, der Drache in der gleichnamigen italienischen TV-Serie; Danach regelmäßige Arbeit als Synchronschauspieler; Unter anderem zu hören als Stimme von Josh Heartnett (Pearl Harbour, Hollywood Cops, 40 Tage 40 Nächte); Jet Li (Romeo must Die, Kiss of the dragon, The One), Heath Leadger (Der Patriot, Ritter aus Leidenschaft, Monsters Ball), Matt Damon (Der Regenmacher, Die Legende von Bagger Vance, Bourne Identity II), Most Def (Bamboozled, The Italian Job, Something the Lord made(Start 2005)); Auch in TV-Serien wie Waltons, Parker Lewis, Wunderbare Jahre, Fackeln im Sturm Emergency Room u.a. zu hören; Desweiteren Arbeiten als Dialogautor und –Regisseur für diverse Film und Fernsehproduktionen (u.a. The Weekenders (TV), Reif für die Uni (TV), Dude, where’s my car?, Groupies forever, Collateral, Sideways, I love Huckabees (Start 2005)); Seit 2003 regelmäßige Lesungen (Berliner Planetarium am Insulaner, Berliner Dom, Alte Kantine / Kulturbrauerei Berlin (Lauscherlounge));

Matthias Manzke
(*4.10.1970); Arbeit als Filmjournalist (TIP Berlin, PRINZ, HH Pur, TV Spielfilm); Jazzstudium an der HdK Berlin sowie an der New School New York; Ausserdem Unterricht im Dirigieren, klassischer Flöten- und Kompositionsunterricht; Rumänien-Tournee 1997; Teilnahme am Jazzfestival Hradec Kralove, Tschechien; Neben Auftritten mit Jazzensembles und Bigbands auch Engagements bei Theater- und Filmproduktionen; CD-Aufnahmen mit der Berliner Big Band JayJayBeCe (BIT-Verlag 1997), mit dem Sänger Robert Metcalf (Dt. Grammophon 1998), mit dem FRAW FRAW Saxophon4tett (2002, Zetaphon); Aufnahmen für „Torpedo Boys“ und für „Space Kelly“ (jeweils Lounge Records);

Stephan Wolff
1956 in Berlin geboren; Jurastudium, Dirigierstudium, Kompositions-Unterricht bei N. Badinski; 1988 Teilnahme am Schleswig-Holstein-Musikfestival, Konsultationen bei Kurt Pahlen und Leonard Bernstein; Tättig als Komponist, Dirigent, Keyboarder, Autor von Artikeln in der Fachzeitschrift ‚Das Orchester’. Herausgeber und Dirigent von wiederentdeckter Musik vom Hofe Friedrichs d. Gr.; Seit 1994 Lehrtätigkeit an der Leo-Borchard-Musikschule; Stilübergreifende Kompositionen zwischen Klassik, Jazz und Pop; Produktion und Mitgestaltung diverser Live-Elektronik-Projekte, u.a. für das Tanzensemble Move Company: „Dialogues“ (1998), „Losing One’s Head“ (1999). Filmmusiken, Bünenmusiken (u.a. für Agathe Christies „Die Mausefalle“), Traumspiel-Oper „Abaddon“ (1998/2001); Zahlreiche Songs und Lieder, auch für Kinder („Erdenklang & Sternenbilder“ (1996), „Songs aus dem All“ (2000/2001), „Cool & Cosi“ (2000));

Das Orchester der Schatten:
Merle Ehlers – drums, perc
Sven Hinse – bass
Stephan Wolff – key, Komposition
Matthias Manzke – sax, fl, bcl, Komosition

Weitere Infos: www.orchesterderschatten.de
Der Event wird ausgerichtet von: www.hoergesellschaft.de

Zum Wettbewerb der freien Hörkunstszene

Verfasst am 28.09.2005 um 14:26 Uhr

Erstens finde ich es faszinierend und hervorragend, daß es überhaupt eine “freie Hörkunstszene” gibt. Das ist beachtenswert! Die Produktion von Hörstücken / Hörwerken egal welcher Art ist so teuer und aufwendig, daß es wirklich um eine beachtenswerte Leistung ist so etwas unabhängig und ohne kommerzielle Orientierung zu Stande zu bringen! Ich ziehe meinen virtuellen Hut vor allen, die sich in diesem Bereich tummeln! Um so besser ist es, wenn es Wettbewerbe gibt, die 1. ein wenig Aufmerksamkeit für diese Szene generieren und 2. durch die Preise vielleicht eine kleine Anerkennung für die Mühe beitragen können. Entsprechend möchte ich auf Plopp verweisen.

Ausschreibung: 2 x PLOPP! - Hörspiele und Doku-Produktionen der freien Hörkunstszene im Wettbewerb 2005

Dank der Unterstützung von Deutschlandradio Kultur präsentiert die Hörspielzentrale im HAU2 den Wettbewerb der freien Hörspielszene PLOPP! Aufgepasst: PLOPP! wird in diesem Jahr um einen zweiten Wettbewerb im Genre ‘Feature’ erweitert. Einsendeschluss für den Wettbewerb in der Kategorie Hörspiel ist der 4. Oktober 2005. Einsendungen für den Doku-PLOPP! müssen am 18.Oktober 2005 eingegangen sein. Die Preise sind mit 1.500 Euro dotiert. Deutschlandradio Kultur stiftet den Preis für den Doku-PLOPP!

Teilnahmebedingungen für beide Wettbewerbe:
Es können alle Hörspiel- und Doku-Produktionen teilnehmen, die

- unveröffentlicht sind,
- nicht im Auftrag einer Sendeanstalt produziert und gesendet
- nicht kommerziell verwertet
- nicht zuvor bereits für PLOPP! eingereicht wurden
- nicht länger als 20 Minuten sind
- als CD eingereicht werden und denen
- eine Einverständniserklärung zur Aufführung der Stücke an den Wettbewerbsabenden beiliegt.

Beigefügt sein sollten außerdem die Produktionsdaten, Informationen über die Macher und eine Erklärung, dass sämtliche Rechte beim Einreicher liegen.

Einsendungen an:
Die Hörspielzentrale
Theater Hebbel am Ufer (HAU)
“PLOPP! Hörspiel” oder “PLOPP! Doku”
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin

Wir bitten um Verständnis, daß die eingesendeten CDs nach Ende des Wettbewerbs nicht zurückgesandt werden.

Das PLOPP!-Team wünscht frohes Schaffen und viel Erfolg!

Informationen:
Marion Czogalla (Die Hörspielzentrale), plopp@hebbel-am-ufer.de, www.hebbel-am-ufer.de,
tel.: 030 - 259 00 465

Die Hörspielzentrale ist gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Habe gerade noch interessante Infos zum letztjährigen Durchgang des Wettbewerbs erfahren. Eingesandt wurden 185 Hörstücke, davon wurden zehn nominiert und davon wird dann der eine Gewinner ausgewählt.

Zum Deutschen Hörbuchpreis 2006

Verfasst am 28.09.2005 um 14:16 Uhr

Deutscher HoerbuchpreisAm 14. Oktober 2005 ist Bewerungsschluss für den Deutschen Hörbuchpreis 2006. Verlage sollten bei Interesse je neun Exemplare ihrer Hörbücher aus 2005, mit denen sie sich bewerben möchten an folgende Adresse schicken:

Der Deutsche Hörbuchpreis
Organisationsredaktion
WDR mediagroup licensing GmbH
Ludwigstraße 11
50667 Köln

Die WDR mediagroup und der Westdeutsche Rundfunk Köln(WDR) werden auch 2006 den “Deutschen Hörbuchpreis” verleihen. Unter der Schirmherrschaft von Monika Piel, Hörfunkdirektorin des WDR, wird die Preisverleihung, wie bereits in den vergangenen Jahren, im Rahmen der LitCologne und der AudioBooksCologne in Köln stattfinden.

Der Hörbuchpreis hat einen zweistufigen Auswahlprozess. Zunächt gibt es ein Vorschlagsgremium und dann die Jury. Das Vorschlagsgremium wählt aus allen eingesandten Hörbüchern die Nominierungen.
Insgesamt werden für den Deutschen Hörbuchpreis 30 Titel nominiert. Diese Nominierungen werden am 6. Januar 2006 veröffentlicht und aus ihnen wählt die Jury. In vorrigen Jahren wurden die Nominierungen in Kategorien unterteilt. Das ist jetzt nicht mehr der Fall.

Der Deutsche Hörbuch Preis wird in den Kategorien “Bestes Hörbuch des Jahres”, “Beste Information”, “Beste Unterhaltung”, “Beste Interpretation”, “Das besondere Hörbuch” sowie “Beste Kinder-/Jugendhörbuch” verliehen.

Das Vorschlagsgremium besteht aus Cornelia Camen (Redakteurin der Zeitschrift Buchmarkt), Maria Härtig (Leiterin der Hörbuchabteilung Hugendubel, Filiale Frankfurt am Main), Anne Künstler (Leiterin der Audio- und Videoabteilung im Buchhaus Sternverlag Janssen & Co aus Düsseldorf), Sabine Schwietert (Autorin und Kritikerin), Dr. Martin Stankowski (Autor und Kritiker), René Wagner (Betreiber von www.hoerothek.de)

Die Jury besteht aus:
Thomas Böhm - Programmleiter Literaturhaus Köln - Vorsitzender der Jury(!)
Prof. Dr. Jörg Drews - Vorsitzender des “Hörspielpreises der Kriegsblinden”, Bielefeld
Leslie Malton - Schauspielerin, Berlin
Anna Mikula - Autorin und Kritikerin, Hamburg
Ralf Niemczyk - Autor und Kritiker, Köln
Dr. Martin Stankowski - Autor und Kritiker, Köln
Prof. Dr. Gerd Ueding - Universität Tübingen, verantwortlich für das “Hörbuch des Monats”
Reiner Unglaub - Bayerische Blindenbibliothek München

Hier nochmal die wichtigsten Fragen zum deutschen Hörbuchpreis prägnant beantwortet.

Wer kann mitmachen?
Alle deutschsprachigen Verlage, Rundfunkanstalten
und Produzenten von Hörbüchern. Die Hörbücher müssen 2005 auf CD, MC oder einem
anderen Tonträger erschienen sein und für den Endverbraucher allgemein erhältlich
sein.

Welche Hörbücher können nicht eingereicht werden?
Ausgenommen von der Einreichung sind nur Live-Mitschnitte, z.B. von Kabarett-Programmen oder Einzelveranstaltungen, die keine besondere editorische Bearbeitung erfahren haben. Bitte sprechen Sie uns im Einzelfall an.

Können auch Hörbücher aus dem Jahr 2004 eingereicht werden?
Nach Absprache mit der Organisationsredaktion können auch noch Veröffentlichungen, die nach der Einreichungsfrist für den Hörbuchpreis 2005 erschienen sind, also in den Monaten November/Dezember 2004, für den Deutschen Hörbuchpreis 2006 eingereicht werden.

Wie viele Hörbücher müssen eingereicht werden?

Insgesamt müssen von jedem eingereichten Hörbuch 9 Exemplare eingereicht werden.

Können auch weniger als 9 Exemplare eingereicht werden?
Die Hauptjury besteht aus neun Mitgliedern, daher sollten die Hörbücher auch in ausreichender Anzahl vorliegen. In besonderen Fällen
ist aber auch eine geringere Anzahl möglich. Bitte besprechen Sie das mit uns individuell.

Muss ich die Kategorie benennen?
Nein, die Einteilung in die Kategorien erfolgt erst bei der Preisbestimmung durch die Jury.

Wann werden die Nominierten bekannt gegeben?
Die Nominierungen werden am 6. Januar 2006 mit einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Zeitgleich werden die nominierten Hörbücher auch auf unserer Homepage vorgestellt.

Gibt es Werbematerialien für Verlage oder Buchhändler?

    Nominierungen:

  • Plakatbeilage im Börsenblatt – voraussichtlich im Februar 2006
  • Aufkleber
    Preisträger:

  • Voraussichtlich eine Plakatbeilage im Börsenblatt
  • Aufkleber
Bitte sprechen Sie uns an.

Weitere Infos siehe http://www.deutscherhoerbuchpreis.de/