Moralverkehr von Etta Streicher und Toby Hoffmann trägt den Untertitel “Das Dreamteam der Slam-Poetry”. Finde ich schon mal per se ein wenig zu reißerisch… Aber mal von Anfang an. Es ist mal wieder etwas aus der Kategorie Slampoetry! In der Richtung bin ich durch meine ersten Erfahrungen mit der ersten Sahne der Slampoeten wie Vetter und Co. schon sehr verwöhnt. Insofern fand ich Streicher und Hoffmann eben gut aber auch nicht sooo geil wie die anderen. Die beiden haben so eine Sache die sie gerne machen aber dann auch ein wenig übertreiben. Es ist so eine Art Mini-Kanon oder eben abwechselndes Sprechen eines zusammenhängenden Textes. Das ist beim ersten und auch beim zweiten Mal noch echt faszinierend aber wenn es dann ein Drittel der CD ausmacht finde ich es ein wenig zu viel. Ansonsten sind die Themen oft sinnliche und zwischenmenschliche, was gut zu einem Paar aus Männlein und Weiblein passt. Hörenswerte
würde ich mal sagen.
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