Zu Xchar - einer social Community für Spieler
Verfasst am 04.08.2007 um 23:50 Uhr
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Social Communities werden immer spezialisierter
Waren die ersten Social Communities wie „Facebook“ oder „MySpace“ noch auf die breite Masse ausgerichtet, geht der jetzige Trend eindeutig zu Communities, deren Mitglieder einen gemeinsamen Background haben. Das bekannteste Beispiel im deutschen Markt dürfte „studiVZ“ sein, das sich speziell an Studierende richtet.
Genau in dieser Tradition steht auch „Xchar.de“, deren Zielgruppe vor allem Spieler des Massively Multiplayer Online Role-Playing Games World of Warcraft aus dem Hause Blizzard sind. Die Ausrichtung auf diese Zielgruppe macht Sinn. Das Spiel selbst bietet schon sehr viele Merkmale einer Social Community. Die Macher von „Xchar.de“ gehen nun aber einen Schritt weiter und bieten WoW- Fans die Möglichkeit sich auch außerhalb des Spieles zu vernetzen und Spieler aus ihrer Umgebung kennen zu lernen.
Inzwischen hat „Xchar.de“ einen ansehnlichen Userstamm erreicht. Das ist allerdings auch wenig verwunderlich, bedenkt man die Anzahl der aktiven Spieler in Deutschland. Zentraler Punkt bei „Xchar.de“ bleibt der gemeinsame Hintergrund, der sich auch deutlich in den Profilen der Mitglieder niederschlägt. So finden sich dort nicht nur Informationen zum Spieler, sondern auch zu den Charakteren, die der Spieler im WoW- Universum bewegt. Ansonsten bietet „Xchar.de“ die üblichen Funktionen, die man auch von den anderen Social Communities kennt.

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. Das Buch spielt ca. 2000 Jahre nach der heutigen Zeit und die “normalen” Menschen haben sich, wie es in der Literatur schon so maches Mal als Idee zu lesen war, “zurück in die Steinzeit gebombt”. Es gibt aber mitterweile die Neo-Menschen, von einer Sekte gezüchtete und modifizierte Menschenklone. Diese Klone müssen jeweils immer den Lebensbericht ihres ersten Vorfahren lesen und aufarbeiten und kommentieren. Mittelpunkt des Geschehens ist also Daniel1 und dann geht es im Buch noch um Daniel24 und Daniel25, der 24 bzw. 25 Klon. Die neue Generation eines Menschen wir immer dann gemacht, wenn die vorrige wegstirbt. Daniel25 bricht dann aus diesem Zyklus aus. Wie auch in seinen vorrigen Büchern hat Houellebecq einige recht explizite sexuelle Abschnitte. Eine der lustigsten Ideen fand ich seine Anmerkungen, daß bei Männern einer der wesentlichen Faktoren bei der Auswahl einer Partnerin deren Schönheit ist und gerade das ist es, was am schnellsten vergeht. Allein für den Satz muß man ein dickes Plus an die oben vergebenen 4 Sterne hängen. Ich würde keine uneingeschränkte Kaufempfehlung geben. Meiner Meinung sollte man entweder auf das günstigere Taschebuch warten oder schauen, ob es vielleicht eine leicht gekürzte Hörbuchfassung geben, denn das Buch zieht sich immer mal wieder zwischendruch.
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